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Glatte Straßen, lange Staus - vor allem im Siebengebirge

SIEBENGEBIRGE. 
Heftiger Schneefall sorgte am Dienstagmorgen im Siebengebirge und im Kreis Neuwied für ein Chaos im Berufsverkehr.

Kurz, aber heftig: Pünktlich zum Berufsverkehr sorgten am Dienstag Schneefälle im Siebengebirge und in weiten Teilen des Kreises Neuwied für ein Chaos auf den Straßen. Am stärksten betroffen war die Landesstraße 331/Margarethenhöhe. Der Verkehr dort staute sich bis zum Kreisel Oberpleis zurück. Von "katastrophalen" Zuständen berichteten die Beamten der Polizeiinspektion Straßenhaus: Sie notierten bei starkem Schneetreiben zahlreiche Unfälle, die allerdings alle glimpflich verliefen.

"Gerade beim ersten Schnee sind die Autofahrer oft überfordert mit den Verkehrsverhältnissen", berichtete Carsten Esser, Dienstgruppenleiter bei der Polizei in Straßenhaus. Gegen 9.30 Uhr war der Spuk dann auch wieder vorbei. Der Schnee ging in Regen über. Und auch auf den Straßen kehrte langsam Ruhe ein.

Die größten Auswirkungen auf den Berufsverkehr hatte die Rutschpartie, die sich nach Informationen der Bonner Polizei am frühen Morgen auf der L331 zwischen Königswinter und der Margarethenhöhe in Ittenbach ereignet hatte. Demnach war der Fahrer eines Lastwagens auf der Strecke bergan unterwegs, kam dann aber nicht mehr weiter und blockierte die Fahrbahn.

Von 6.30 bis gegen 9.40 Uhr bildeten sich ganz erhebliche Staus. Die Polizei musste den Verkehr um den liegen gebliebenen Lkw herum leiten. Die Autos stauten sich über die Margarethenhöhe durch Ittenbach und bis zum Ortsausgang zurück.

Auswirkungen hatte der Schneefall in mehreren Orten auch auf den Schulbusverkehr. In Bad Honnef etwa warteten die Kinder vergeblich auf ihre Busse. Die Fahrer von gleich zwei Linien schafften es wegen der extremen Straßenverhältnisse nicht, ihre Tour wie gewohnt zu absolvieren.

Zu zwei wetterbedingten Unfällen mit Blechschäden mussten die Beamten der Polizeiinspektion Linz ausrücken. Obendrein hatten sich zwischen Bruchhausen und Kretzhaus mehrere Lastwagen festgefahren. Nur langsam voran kam der Verkehr auf der Autobahn 3. Obwohl die Fahrbahn nach Angaben der Polizeiautobahnstation Fernthal zeitweise komplett schneebedeckt war, ereigneten sich keine Unfälle.

 
 
Last changed: 21.12.2011 at 06:45
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