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Rundweg durch das Logebachtal bei Aegidienberg
SIEBENGEBIRGE.
Das Siebengebirge bietet reichlich Gelegenheit für Ausflüge ins Grüne. Man kann zum Beispiel die Löwenburg erobern oder den Oelberg bezwingen. Einziges Manko: Am Wochenende schieben sich über die Hauptwanderwege meist die Massen.
Allen, die es beschaulicher mögen, sei ein Spaziergang durch das idyllische Logebachtal nahe Aegidienberg empfohlen. Der rund eineinhalbstündige Rundweg eignet sich besonders für Familien mit Kindern, selbst die Mitnahme von Kinderwagen oder Buggy ist hier kein Problem. Unterwegs bietet sich eine Siesta in Schneewittchens Hütte an. Und eine Stippvisite beim Gangpferdezentrum Aegidienberg lässt garantiert das Herz großer und kleiner Ponyfreunde höher schlagen.
Los geht's am Wanderparkplatz an der L 83 zwischen Ittenbach und Aegidienberg. Hier grüßt auch gleich der kleine Bach, über den eine schmale Holzbrücke führt. Echte Abenteurer können sich alternativ auch an die Durchquerung der Furt wagen. Das Wasser ist hier meist niedrig und das Waten durch den Bach vor allem für die Pänz ein Heidenspaß.
Weiter geht es dann auf dem breiten Wanderweg, der Winterwald auf der einen, eine naturbelassenen Wiese auf der anderen Seite. Nach rund 600 Metern biegt der Weg nach links ab, vorbei an großen Weiden, auf denen sich oft Pferde tummeln. Das Logebachtal ist an dieser Stelle ein lichtdurchflutetes Fleckchen Erde. Hier kann man auch im Winter herrlich Sonne tanken. Auf der linken Seite liegt schon bald die verwunschene Schneewittchenhütte am Rand einer Lichtung. Weiter geht es nun leicht bergauf durch den Wald nach Aegidienberg.
Der Weg führt direkt am Gangpferdezentrum der Familie Feldmann vorbei. Weit mehr als 100 Isländer und andere Pferde sind hier zu Hause. Hier erblickte auch einst der erste "Aegidienberger" das Licht der Welt, eine seit 1994 anerkannte Pferderasse. Nach dem Gestüt führt die Route die Peter-Staffel-Straße entlang und biegt dann nach links in die Straße "Auf dem Romert" ab. Nun geht es weiter durch ein Wohngebiet zum Café Wolf in der Friedensstraße, in dem man sich bei heißer Schokolade entspannen kann.
Gut gestärkt geht es dann in rund 15 Minuten zurück zum Parkplatz. Dort muss man die schmale Straße zwischen Kirche und Café einschlagen und am Ende nach links abbiegen. Auf dem nun folgenden Stück hat man einen schönen Ausblick auf Löwenburg, Lohrberg und Oelberg. An der nächsten Kreuzung scharf rechts halten - das restliche Stück bergab zum Parkplatz laufen die Füße dann fast wie von selbst.
Quelle: www.ga-bonn.de vom 30.12.2011
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