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17.  und 18. Juni 2017 - Schützenfest, Schützenplatz in Himberg

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Wech­seln­de Sper­rung ist nicht mög­lich

Wäh­rend der Sa­nie­rung ist die Lan­des­stra­ße 331 nur berg­auf in Rich­tung It­ten­bach be­fahr­bar

Von Ka­trin Jans­sen

Kö­nigs­win­ter. Vie­len Pend­lern graut es be­reits jetzt, wenn sie an die Sa­nie­rung der Lan­des­stra­ße 331 zwi­schen Kö­nigs­win­ter-Alts­tadt und It­ten­bach den­ken. Die Ar­bei­ten be­gin­nen am Mon­tag, 19. Ju­ni. Ge­plant ist ei­ne ein­sei­ti­ge Sper­rung: Der Ver­kehr kann nur berg­auf in Rich­tung It­ten­bach fah­ren, wer vom Berg ins Tal will, muss ei­ne Um­lei­tung über Tho­mas­berg und Dol­len­dorf neh­men. Vie­le Au­to­fah­rer fra­gen sich in­des, wa­rum man nicht mor­gens den Ver­kehr in Rich­tung Tal frei­gibt und abends an­ders­he­rum ver­fährt, um den zahl­rei­chen Pend­lern ent­ge­gen­zu­kom­men.

„Geht nicht“, be­dau­ert Sa­bri­na Kie­back, Pres­se­sprech­erin von Stra­ßen.NRW, auf An­fra­ge des Ge­ne­ral-An­zei­gers.  „Die­ser Ge­dan­ke ist hier bei uns im Haus na­tür­lich auch dis­ku­tiert wor­den.“ Doch bei der Ver­kehrs­be­spre­chung, bei der un­ter an­de­rem auch Ver­tre­ter der Stadt Kö­nigs­win­ter und der Ver­kehrs­be­trie­be an­we­send wa­ren, ha­be sich die­se Lö­sung als nicht prak­ti­ka­bel er­wie­sen – aus ver­schie­de­nen Grün­den. Zum ei­nen sei die Stre­cke, die ab Ju­ni sa­niert wird, mit 5,2 Ki­lo­me­tern recht lang, „es ist al­so schwer zu über­bli­cken, ob nicht noch je­mand auf dem Stück un­ter­wegs ist“. Auch der Bus­ver­kehr müss­te dann al­ter­nie­rend um­ge­lei­tet wer­den – was zu­sätz­li­che Pro­ble­me für den Fahr­plan schaf­fen wür­de.

Zu­dem müss­ten bei je­dem Wech­sel auch al­le Schil­der um­ge­dreht wer­den – an­ge­sichts der Län­ge der Stre­cke, der Zu­fahr­ten auf die L 331 so­wie der wei­träu­mi­gen Um­lei­tung sei dies na­he­zu un­mög­lich, oh­ne dass es zu Ver­wir­run­gen bei den Ver­kehrs­teil­neh­mern kom­me. Da­her ha­be man sich bei der Be­spre­chung auf die nun ge­wähl­te Va­ri­an­te ver­stän­digt, „der auch al­le zu­ge­stimmt ha­ben“, sagt Kie­back.

Sei­tens des Lan­des­be­triebs geht man fest da­von aus, dass die Ar­bei­ten pünkt­lich be­gin­nen wer­den, der 19. Ju­ni sei auch ver­trag­lich fest­ge­legt. „Da lässt sich nichts mehr än­dern. Für die Maß­nah­me ha­ben wir ins­ge­samt ei­nen Zeit­raum von acht Wo­chen ein­ge­plant.“ Aber da man vor Über­ra­schun­gen nicht si­cher sei, brau­che man zwei wei­te­re Wo­chen als Puf­fer. „Wir wol­len un­be­dingt mit dem En­de der Schul­fe­ri­en fer­tig sein, weil er­fah­rungs­ge­mäß dann noch mehr Ver­kehr auf den Stra­ßen ist.“

In An­be­tracht der zu er­le­di­gen­den Auf­ga­ben sei der ge­plan­te Zeit­rah­men „so­wie­so schon sport­lich“, so Kie­back: Wie be­rich­tet, wer­den die Fahr­bahn­de­cke in ei­ner Tie­fe von zehn Zen­ti­me­tern so­wie die Ent­wäs­se­rungs­ein­rich­tun­gen sa­niert.

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 18.05.2017

Last changed: 18.05.2017 at 05:15
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