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Wohn­haus brennt kom­plett aus

Zwei Be­woh­ner er­lei­den Rauch­gas­ver­gif­tung. Po­li­zei er­mit­telt zur Brand­ur­sa­che

Brüngs­berg. Groß­ein­satz für die Feu­er­wehr am Don­ners­tag­mor­gen: In ei­nem Ein­fa­mi­li­en­haus am Ei­chen­dorff­weg in Brüngs­berg brann­te es lich­ter­loh, dich­ter Rauch zog aus dem Ge­bäu­de auf die Stra­ße. Die bei­den Haus­be­woh­ner, ein 80-jäh­ri­ger Mann und sei­ne 67-jäh­ri­ge Ehe­frau, wur­den ver­letzt und ka­men nach der Erst­ver­sor­gung durch Sa­ni­tä­ter vor Ort mit Rauch­gas­ver­gif­tun­gen zur wei­te­ren Be­hand­lung ins Kran­ken­haus.

Um 9.55 Uhr wa­ren die Wehr­leu­te in Bad Hon­nef zu dem Ein­satz ge­ru­fen wor­den. „Als die Feu­er­wehr in Brüngs­berg ein­traf, hat­ten sich die Flam­men be­reits im gan­zen Erd­ge­schoss und im an­gren­zen­den Win­ter­gar­ten aus­ge­brei­tet“, sag­te Björn Haupt, Spre­cher der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Bad Hon­nef. Vor dem Haus stand die 67-jäh­ri­ge Be­wohn­erin, im Ge­bäu­de be­fand sich noch ihr Mann, den die Feu­er­wehr­leu­te si­cher ins Freie brin­gen konn­ten. Und noch vier wei­te­re Haus­be­woh­ner ret­te­ten die Hel­fer. Haupt: „Im Wohn­haus be­fan­den sich zu die­sem Zeit­punkt zwei Kat­zen, die die Feu­er­wehr­leu­te mit ins Freie nah­men, so­wie zwei Hun­de, die Un­ter­schlupf in ih­rer Hüt­te im Gar­ten ge­sucht hat­ten.“ Die Tie­re über­ga­ben die Wehr­leu­te im An­schluss in die Ob­hut des Ord­nungs­am­tes.

Mit sechs Druck­schläu­chen be­käm­pften die Wehr­leu­te das Feu­er, konn­ten je­doch nicht ver­hin­dern, dass die un­te­re Eta­ge des Wohn­hau­ses ein Raub der Flam­men wur­de und auch der Win­ter­gar­ten voll­stän­dig aus­brann­te. Im Ein­satz wa­ren ins­ge­samt 55 Feu­er­wehr­leu­te aus Bad Hon­nef, Ae­gi­dien­berg und Eu­den­bach so­wie wei­te­re 22 Ein­satz­kräf­te des Ret­tungs­diens­tes und Sa­ni­tä­ter. Wäh­rend des Ein­sat­zes war der Ei­chen­dorff­weg für den Ver­kehr ge­sperrt. Die Nach­lösch- und an­schlie­ßen­den Auf­räu­mar­bei­ten zo­gen sich bis in die Nach­mit­tags­stun­den. Ge­gen 15 Uhr war der Ein­satz für die Wehr be­en­det. An­ga­ben zur Brand­ur­sa­che und zur Hö­he des ent­stand­enen Sach­scha­dens konn­te die Bon­ner Po­li­zei am Don­ners­tag noch nicht ma­chen. „Die Be­am­ten ha­ben den Brand­ort be­schlag­nahmt“, sag­te ein Spre­cher. „Das Haus ist ein­sturz­ge­fähr­det und der­zeit nicht be­geh­bar.“ Das zu­stän­di­ge Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 11 hat die Er­mitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men. hek/suc/hnn

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 06.10.2017

Last changed: 06.10.2017 at 14:10
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