Traditioneller Bunter Abend des Männer-Gesangverein “Liederkranz 1875“

Administrator (admin) on 23.02.2019

Pünktlich um 18.75 Uhr (19.15 Uhr) zogen die Tanzgruppen der SFA, die Marshmellows und die  Mikados, in das gut besetze Bürgerhaus zum 142. Bunten Abend des MGV ein und begeisterten mit ihren Tänzen sofort die Zuschauer.

Traditioneller Bunter Abend des Männer-Gesangverein “Liederkranz 1875“


Pünktlich um 18.75 Uhr (19.15 Uhr) zogen die Tanzgruppen der SFA, die Marshmellows und die  Mikados, in das gut besetze Bürgerhaus zum 142. Bunten Abend des MGV ein und begeisterten mit ihren Tänzen sofort die Zuschauer. Zwischen den Tänzen stellte der Vorsitzende des MGV, Eberhard Bialkowski, den diesjährigen Orden vor mit dem Motto: Kosaken, Kirmes, Karneval, der MGV kann International. „Konzert mit den Uralkosaken im Juni, Kirmes im September und jetzt Karneval. Böse Zungen behaupten, der abgebildete Kosak sei ein Selbstbildnis des Prinzen Mirko, der den Orden entworfen hat“, so der Vorsitzende.
Dann stand da noch Oliver Fröhlke auf der Bühne. Warum? Oliver ist ganz spontan eingesprungen, als er hörte, dass Guido Wilhelmy krank ist und nicht auftreten kann. Er moderierte den Abend sehr gekonnt, den Chor konnte er allerdings leider nicht leiten.
Nach dem Ausmarsch der Kindertanzgruppen der SFA zog die KG Klääv Botz , musikalisch unterstützt vom Spielmannszug, mit allen Gruppen, dem Kinderprinzenpaar Jeremy I. und Nadja I. und dem Prinzenpaar Mirko I. und Aegidia Bettina I. ein. Da war die Bühne rappel voll. Zum Auftritt der Fünkchen mussten der Spielmannszug, die Prinzengarde, die Ehrengarde und der Elferrat erst einmal zusammenrücken.
Es ist immer wieder schön anzusehen, mit welchem Eifer die kleinsten Tänzerinnen und Tänzer der Fünkchen bei der Sache sind, sich gegenseitig helfen und dabei auch nicht vergessen, Oma und Opa im Saal zuzuwinken. Einfach nur schön. Für die Trainerin  Franziska Reinshagen keine leichte Aufgabe, diese Fünkchen zu hüten. Dafür bekam sie auch den Orden des MGV.
Für die Prinzessinnen hatte der MGV Blumen und für alle Tollitäten den MGV-Orden bereit. Der Orden war für Prinz Mirko I. nichts Neues, hatte er ihn doch selbst entworfen. Aber umgehängt hatte ihn den Orden noch keiner. Wo das Prinzenpaar sich aufhält, ist natürlich auch die Prinzengarde, die zu Ehren des Prinzenpaares und zur Unterhaltung der MGV-Gäste gekonnt ihre neuen Tänze vorführten. Nicht nur zur Freude des Prinzenpaares. Silvia Wintersberg hat die Tänze wieder wunderbar mit ihren Mädels einstudiert.
Die Männer der Ehrengarde hören auf ihre Trainerin Carmen Fraund, sicher auch ein schwieriger Job. Die Zuschauer konnten aber feststellen, dass die straffe Hand auch nötig ist und die staatsen Kerls sich leicht und gekonnt über die Bühne bewegten. Auch da steckt viel Training drin. Zwischendurch spielte immer wieder der Spielmannszug unter der Stabführung von Udo Schaffrath und der musikalischen Leitung von Regina Schug.
Nach dem Abmarsch der KG Klääv Botz kamen die Sänger des MGV auf die Bühne, bunt kostümiert, aber ohne Chorleiter. Eine schwierige Aufgabe für die Sänger, die sich ohne vorherige Probe auf die musikalische Begleitung von Peter Lange, dem Saalmusiker, verlassen mussten. Und es hat gut geklappt und alle Sänger waren froh, dass es den Zuhörern  gefallen hat, welche aufgefordert waren, bei einigen Liedern mitzusingen. Die Sänger konnten feststellen, wie wichtig die Begleitung durch den Chorleiter ist. Jeder musste seinen Einsatz selbst finden. Es war sehr schön anzusehen, dass der Prinz Mirko I. im vollen Ornat mit seinen Sangesbrüdern auf der Bühne stand.
Dann stand plötzlich ein weiterer Prinz auf der Bühne. Der Erpeler Prinz Bernd I. war mit seinem  Gefolge nach Aegidienberg gekommen um seine Aufwartung zu machen. Mit dabei Kurt Ziegert als Kellermeister und Gisela Ziegert als Frau des Kellermeisters, zwei ganz Aktive des Männer-Gesangvereins. Leider konnte Bernd I. aus Zeitgründen sein Prinzenlied nicht mehr singen. Schade, hatte der MGV doch heimlich den Refrain einstudiert und wollte damit den Prinzen überraschen. Nach Austausch der Orden unter den Prinzen  zogen die Erpeler wieder aus, nicht ohne vorher noch zum Blumenkorso im Herbst einzuladen.
Danach trat die Tanzgruppe der Red Diamonds aus Eudenbach auf und brachte mit schwungvollen Tänzen Stimmung in den Saal.
Nachdenklich und spitzfindig danach der Klaaf zweier Damen über den Thermomix TM5. Während die Eine von einer Maschine schwärmte, dachte die Andere an den vollkommenen Mann. Denn was die Maschine alles kann, wünschte sich Magdalene von einem Mann. Und dass der Thermomix nicht aus Gallien, sondern aus Wuppertal stammt, konnte sie gar nicht verstehen. Und als sie erfuhr, dass der Prinz den Thermomix TM5 sogar mit auf die Skihütte in Ruhpolding genommen hatte, war die Verwirrung vollendet. Für den gekonnten Vortrag erhielten Anne Bialkowski und Magdalene Saal  viel Beifall und den Orden des MGV.
Die Bergfunken fehlten beim großen Einmarsch der KG-Gruppen, ihr Auftritt erfolgte jetzt. Schwungvoll und artistisch sah der Tanz manches Mal richtig gefährlich aus. Vor allem die vielen Hebefiguren stellten an die Herren körperliche Herausforderungen. Die Zuschauer konnten sehen, wie viel Training und Disziplin in solch einer Gruppe steckt, damit in der Session diese Auftritte auch gelingen. Und beim Bunten Abend des MGV gelang der Auftritt und die Zuschauer im Saal waren begeistert. Als Dankeschön überreichten der Vorsitzende des MGV und Oliver Fröhlke an die Trainerinnen Ramona Pashaus, Kathrin Decker und Anna Schäfer den Orden des MGV.
Danach trat die Showtanzgruppe „Kieselsteine“ aus Bad Honnef auf.  Pariser Flair, Western – Saloon Atmosphäre waren im Bürgerhaus plötzlich eingekehrt. Die begeisterten Zuschauer erlebten ein rassiges Can-Can-Potpourri nach den unvergessenen Melodien von Jacques Offenbach, Cole Porter und dem Grisetten-Tanz aus der „Lustigen Witwe“ von Franz Lehar. Beine und Röcke flogen – eine wahre Augenweide wie im Moulin Rouge. Die Trainerin Elke Sommers hatte Geburtstag und bekam zusätzlich zum Orden noch einen Blumenstrauß in den Vereinsfarben des MGV –blau/weiß- überreicht.

Plötzlich erschien ein zweiter Vorhang auf der Bühne, beschriftet mit „Sängerklause“, Fensterchen und Noten aufgemalt. Die „Singing Socks“ machten in Aegidienberg Station und erfreuten mit ihren schmissigen und stimmungsvollen Liedern das Publikum im Bürgerhaus. Singende Socken, in blau und weiß, mit goldenen Locken, sangen und swingten unter dem Beifall der Zuschauer auf der Bühne. Dahinter verbargen sich die „Schnippel-Ladys“, die Sängerfrauen Anne Bialkowski, Magdalene Saal, Sylvia Clever, Martha Haase, Gisela Ziegert und Ida Maria Ziegert (Sie schnippeln immer für die Erbsensuppe beim Wandertag). Auch ihnen durfte der Vorsitzende den Orden überreichen; eine Aufgabe, die er gerne erfüllte.

Die Showtanzgruppe Scarabäus des TuS Eudenbach, 14 tanzbegeisterte Mädels, die Spaß am Karneval haben und die Bühne zum Beben brachten, beendeten das offizielle Programm des Bunten Abends. Prinz Mirko I. bedanke sich ganz besonders bei den Tänzerinnen und ihren Trainerinnen Tatjana Herhold und Heike Blazic für den schwungvollen Auftritt, da sie kurzfristig  eingesprungen waren.

Danach bat Oliver Fröhlke alle Beteiligten und Helfer auf die Bühne zum großen Finale. Orden und ein herzliches Dankeschön gab es für das Tombola-Team Heidi Haffner, Fabio Wilhelmy, Barbara Lorenz, Giulia Wilhelmy und Elisabeth Schmitz, die gute Fee in der Küche, Elisabeth Pohle-Weinz, Christopher Adelt (Technik), Peter Lange (Musik), Helga Bosbach-Feinhals (Organisation) und nochmals ein besonderes Dankeschön für Schnippel-Ladys für die wunderschöne Dekoration. Eberhard Bialkowski bedankte sich bei Oliver Fröhlke für die Moderation des Abends, dafür, dass er so kurzfristig eigesprungen war und sehr, sehr gut durch das Programm geführt hat. Voriges Jahr lautete das Motto des MGV „Om Jillieberch, do hilft mer sich“. Das passte genau.

Alle gemeinsam sangen zum Abschluss eines gelungen Bunten Abend zusammen mit Peter Lange das Lied der Bläck Fööss „En unsrem Veedel“, und ein unvergesslicher Abend nahm sein Ende….

Fotos finden Sie hier . . .

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