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30.04.1884 - Echo des Siebengebirges

Ein Schmiedegeselle war beschuldigt, seinen Meister in Himberg (Egidienberg) M 2,50 unterschlagen zu haben. Er hatte diesen Betrag für eine Arbeit Namens seines Meisters in Empfang genommen, denselben aber nicht abgeliefert. Er war zur Zeit in Folge einer Verletzung am Finger arbeitsunfähig gewesen und gab an, das Geld zur Bestreitung der ärztlichen Behandlung gebraucht zu haben.

Seine bisherige Unbescholtenheit erlaubte eine milde Beurtheilung der Sache und so kam er mit einer Geldbuße von 5 M ev. 1 Tag Haft los.

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