09.09.1937 - HVZ
Eine grausige Erinnerung an die Separatistenzeit? Einen unheimlichen Fund machten mehrere Honnefer Kinder, als sie auf dem Wege zur Aegidienberger Kirmes waren. Sie benutzten, um nach Aegidienberg zu kommen, den Waldweg, den sogenannten Butterweg. Als sie dort, wo der Weg auf eine von einem Bach durchflossene Waldwiese trift, an den Bach traten, um sich durch einen Schluck Wasser zu erfrischen
fanden sie am Bachufer zwei totenschädel, von denen der eine vollständig erhalten ist. Die Honnefer Polizei hat den grausigen Fund sichergestellt. Da die Schädel in der Nähe des Butterweges gefunden wurden, an einer Stelle, wo im Jahre 1923 der erste Kampf mit den Separatisten stattfand, ist es nich ausgeschlossen, daß es sich um die Schädel zweier gefallener Separatisten handelt, über deren blutige Verluste genaue Zahlen nicht feststehen und in der damaligen wirren Zeit auch nicht zu erhalten waren. Bekanntlich liegen in einem Massengrab in einer Ecke des Aegidienberger Friedhofes, wie dort eine Inschrift kündet, 14 gefallene Separatisten, deren Leichen man fand, begraben.
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