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15.03.1945 - Volksblatt Westfalen

Zwischen Honnef und Hönningen - Brennpunkt der Kämpfe im Westen - Feinddruck gegen die Moselbrückenköpfe - Berlin, 14, März. Im Wesen blieben die Kämpfe am Dienstag auf den Remagener Brückenkopf und auf den Ruwer-Mosel-Abschnitt. beschränkt. An der ganzen übrigen Rheinfront kam es nur zu vereinzelten Artillerieduellen, bei denen unsere Batterien feindlich Kolonnen und Truppenansammlungen zersprengten.

An der Saar, an der Mosel und am Oberrhein entwickelten sich aus beiderseitigen Aufklärungsunternehmen nur örtliche Gefechte.
Der Brennpunkt der Kämpfe lag am Brückenkopf zwischen Honnef und Hönningen. Der aus Honnef nach Norden und Nordosten drängende Gegener suchte an dem Südrand des Siebengebirges festen Fuß zu fassen und sich das Straßental nach Himberg zu öffnen. In wechselvollen Kämpfen, bei denen der Gegener seine Infantrie durch starkes Artielleriefeuer und zahlreiche Schlachtflieger unterstützte, wurden die Angriffe abgewiesen oder nach geringfügigenm Bodengewinn zum Stehen gebracht. Besonders stark war wieder der Druck der Anglo-Amerikaner östlich Bruchhausen und Linz. Ihre Angriffe in Richtung auf den Bahnhof Kalenborn wurden im Gegenstoß abgeschlagen. Weiter südlich konnte der Feind dagegen bei Wiederholung seines am Vortage gescheiterten Angriffs in Hargarten eindringen und auch südlich der Ortschaft etwa 1 Kilometer vorwärts kommen.
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