Besser Bullseye als Bouncer

Besser Bullseye als Bouncer

Im Bürgerhaus Aegidienberg geht am Samstag ein Dartsturnier über die Bühne. Wir erklären vorab die wichtigsten Begriffe des Sports

Von Sven Westbrock

Aegidienberg. Das Bürgerhaus im Bad Honnefer Bezirk Aegidienberg wird am Samstag, 31. Januar, ab 18 Uhr Schauplatz einer besonderen Sportveranstaltung. Dann nämlich gastiert dort das Finale der „Sion Good Darts“-Serie 2025. Richtig gelesen: 2025. Denn obwohl 2026 schon einen Monat alt ist, wartet der Sieger des vergangenen Jahres noch darauf, gekürt zu werden.

Das Prinzip ist einfach: Nicht weniger als 256 Hobbyspieler aus der Region messen sich darin, einen Pfeil möglichst genau auf eine Scheibe zu werfen. Wem das am besten gelingt, auf den wartet ein „Sahnehäubchen“, wie es seitens der Veranstalter heißt. Denn der deutsche Dartsprofi Florian tritt gegen den Sieger der sogenannten Neun-Darter-Challenge an. „Der Wahl-Kölner freut sich auf alle Nachwuchstalente“, so die Veranstalter. Diese fragen in der Ankündigung ferner: „Können Sie bei Fachbegriffen wie Bouncer, Checkout und Leg mitreden und freuen sich auf einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Abend unter Gleichgesinnten?“ Wer diese Frage mit Nein beantworten muss, dem erklären wir hier einige der wichtigsten Begriffe aus dem Dartssport:

■ Average: Average bezieht sich, so lässt das englische Wort bereits erahnen, auf die im Durchschnitt mit drei Dartpfeilen erzielten Punkte, wie auf der Internetseite der Professional Darts Corporation (PDC) – neben der World Darts Federation einer von zwei Weltverbänden des Dartssports – nachzulesen ist.

■ Bullseye: Der Begriff, der sich wörtlich mit „Bullenauge“ übersetzen lässt, meint die Mitte der Dartscheibe. Trifft ein Spieler sie mit seinem Pfeil, erhält er 50 Punkte, so die PDC (Beziehungsweise Minuspunkte, denn das Ziel beim Darts ist es, am Ende auf null Punkte zu kommen). Allerdings: Trotz seiner herausragenden Bedeutung gibt es für das Bullseye nicht die meisten Punkte. Die gibt es für die „dreifache Zwanzig“, einen kleinen Spalt auf der Scheibe, der ebenfalls schwer zu treffen ist. ■ Bouncer: Würfe, bei denen der Pfeil nicht in der Scheibe stecken bleibt, sondern abprallt, werden Bouncer genannt. Vermeiden lassen sie sich dem Portal „steelsicher“ zufolge, indem der Pfeil mit ausreichend Kraft und Winkel geworfen wird. So kann der Pfeil dann tief genug in die Scheibe eindringen. Aber auch das Material kann eine Rolle spielen. So sollte etwa überprüft werden, ob die Spitzen des Pfeils stumpf oder anderweitig beschädigt sind.

■ Check-out: Dieser Begriff bezieht sich laut PDC auf den Wurf mit höchstens drei Pfeilen, mit dem ein Spieler schließlich die Null erreicht.

■ Doppel: Eine Dartscheibe, erklärt die PDC, hat drei verschiedene Punktesektoren. Einfache Punkte gibt es demnach für die Felder selbst. Der äußere Ring bringe doppelte Punkte und werde entsprechend Doppel oder – auf englisch – Double genannt. Trifft der Spieler den inneren Ring, punkte er sogar dreifach. So kann er mit der „dreifachen Zwanzig“ auf 60 Punkte kommen. ■ Leg: So heißen die einzelnen Runden im Darts, also das einmalige Herunterspielen der 501-Punkte, wie die PDC erläutert. Eine Darts-Partie sei immer an eine Leg-Zahl gebunden zum Beispiel „First to 6“ – es gewinne der Spieler, der zuerst sechs Legs für sich entscheidet.

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 28.01.2026


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