Streit mit dem BUND über Baumfällungen

Administrator (admin) on 09.10.2019

Die Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat, wie berichtet, Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Köln, den Fichteneinschlag im Bad Honnefer Stadtwald im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH) Siebengebirge nicht zu stoppen.

Streit mit dem BUND über Baumfällungen

Die Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat, wie berichtet, Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Köln, den Fichteneinschlag im Bad Honnefer Stadtwald im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH) Siebengebirge nicht zu stoppen.

Aus Sicht des BUND ist es ausgeschlossen, dass der Einschlag von so großen Flächen – es handele sich um „ zunächst 65 Hektar “ – keine Beeinträchtigungen des FFH-Gebietes auslöst. Die Naturschutzorganisation fordert die Durchführung einer Verträglichkeitsprüfung . Der BUND bemängelt auch, dass eine fachliche Abstimmung mit den Naturschutzverbänden, wie in der Naturschutzgebietsverordnung festgelegt, nicht stattgefunden habe.

Der BUND argumentiert, dass der massive Maschineneinsatz die Waldböden verdichte. Ihre Wasserspeicherfähigkeit als Basis späterer Laubwälder nehme dadurch ab. Hohe Stickstoffeinträge und Niederschlagswasserabflüsse gefährdeten die Fauna in den Bächen. Das Hochwasserrisiko im Pleisbachtal steige. ga

 

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 09.10.2019

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