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Ve­te­ri­när­amt: Hun­de im Wald an­lei­nen

Administrator (admin) on 12.04.2022

Wild­tie­re be­kom­men jetzt Nach­wuchs

Ve­te­ri­när­amt: Hun­de im Wald an­lei­nen

Wild­tie­re be­kom­men jetzt Nach­wuchs

SIE­BEN­GE­BIR­GE. | Das Ve­te­ri­när­amt des Rhein-Sieg-Krei­ses ap­pel­liert an al­le Hun­de­hal­ter, ih­re Vier­bei­ner im Wald und dort, wo mit dem Auf­tau­chen von Wild­tie­ren zu rech­nen ist, nur an­ge­leint aus­zu­füh­ren. Zur­zeit be­rei­ten sich die Wild­tie­re auf die Ge­burt ih­res Nach­wuch­ses vor und die Jung­tie­re be­nö­ti­gen für den Auf­wuchs be­son­de­ren Schutz. Träch­ti­ge Wild­tie­re kön­nen schon beim An­blick ei­nes frei­lau­fen­den Hun­des in pa­nik­ar­ti­ge Flucht ver­setzt wer­den. Das kann schwe­re Ver­let­zun­gen oder ei­ne Tot­ge­burt zur Fol­ge ha­ben.

Auch be­reits ge­bo­re­ne Jung­tie­re sind ge­fähr­det, da sie in den ers­ten Le­bens­ta­gen flucht­un­fä­hig sind und dem­nach für Hun­de ei­ne leich­te Beu­te dar­stel­len. Au­ßer­dem kann es pas­sie­ren, dass Jung­tie­re durch ja­gen­de Hun­de von ih­rer Mut­ter ge­trennt wer­den. Aber nicht nur Wild­tie­re, son­dern auch land­wirt­schaft­li­che Nutz­tie­re wie Scha­fe oder Rin­der kön­nen Op­fer ja­gen­der Hun­de wer­den.

Das Ve­te­ri­när­amt weist dar­auf hin, dass Hun­de, die un­kon­trol­liert Wild und an­de­re Tie­re het­zen oder rei­ßen, durch den Amts­tier­arzt als ge­fähr­lich ein­ge­stuft wer­den kön­nen und dann grund­sätz­lich nur noch an­ge­leint und mit Maul­korb aus­ge­führt wer­den dür­fen. Bei Zu­wi­der­hand­lung dro­hen emp­find­li­che Geld­bu­ßen. qg

 

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 12.04.2022

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