Tag der Städtebauförderung: Stadt informiert über Pläne für Grafenwerth

Administrator (admin) on 02.05.2019

Tag für Tag wächst es ein bisschen mehr: das neue Begegnungshaus in Aegidienberg. Während die Fortschritte dort bereits deutlich sind, ist die bevorstehende Umgestaltung von Teilen der Insel Grafenwerth für immerhin 3,3 Millionen Euro für viele Bürger noch ein Buch mit sieben Siegeln.

„Tag der Städtebauförderung“: Stadt informiert über Pläne für Grafenwerth

Von Claudia Sülzen

Bad Honnef. Tag für Tag wächst es ein bisschen mehr: das neue Begegnungshaus in Aegidienberg. Während die Fortschritte dort bereits deutlich sind, ist die bevorstehende Umgestaltung von Teilen der Insel Grafenwerth für immerhin 3,3 Millionen Euro für viele Bürger noch ein Buch mit sieben Siegeln. Möglichkeiten, sich zu informieren, bietet die Stadt am „Tag der Städtebauförderung“ am Samstag, 11. Mai. In Aegidienberg neben der Theodor-Weinz-Grundschule sowie auf der Rheininsel stehen Mitarbeiter der Stadt Rede und Antwort.

Tag der Städtebauförderung: Bei dem Tag handelt es sich um eine Gemeinschaftsinitiative des Bundesbauministeriums, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Seit fünf Jahren werden dazu stets am 11. Mai Veranstaltungen rund um die Städtebauförderung geboten. Bad Honnef beteiligt sich daran zum ersten Mal.

Begegnungshaus Aegidienberg: Von 14 bis 15 Uhr werden die Fortschritte des Baus mit der Adresse Burgwiesenstraße 29/31 vorgestellt. Um 14 Uhr wird Richtfest gefeiert. Für Kinder wird es eine Spiel- und Buddelecke geben. Aktuell beginnt schon der Innenausbau. Der Neubau des Begegnungshauses ist in die Pausenhofsanierung der Grundschule eingebunden. Die Einweihung soll voraussichtlich nach den Sommerferien stattfinden. Vorgesehen ist, das Haus als Ort der Begegnung zu nutzen. Für die Offene Ganztagsschule, den Stadtjugendring mit dem „Haus der Jugend“ und für Integrationsarbeit soll das Haus zur Verfügung stehen. Es soll täglich von morgens bis abends genutzt werden. Der Bau wurde ermöglicht durch die Teilnahme der Stadt Bad Honnef am Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ des Landes NRW Anfang 2016. Das Land fördert das Projekt mit 455 000 Euro, das entspricht 70 Prozent der Kosten.

Insel Grafenwerth: Unter dem Titel „Grünes Juwel in neuem Glanz“ hat sich die Stadt zudem Fördermittel für die Insel Grafenwerth gesichert. Wie berichtet, sollen dort rund drei Millionen Euro investiert werden. Zwei Millionen Euro fließen als Förderung aus dem Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“. Mitte des Jahres sollen die Arbeiten beginnen. Mitarbeiter des Fachdienstes Umwelt und Stadtgrün werden am 11. Mai die Neukonzeption von Teilen der Insel präsentieren. Der Infostand am Inselcafé ist von 14 bis 17 Uhr besetzt. Geplant sind punktuelle Veränderungen, die Funktion und Charakter des Eilandes nicht verändern, es aber aufwerten. Der südliche Bereich und der östliche Uferbereich bleiben unberührt und Naturschutz und Ökologie vorbehalten. Der Fokus für den zentralen Inselpark liegt auf dem Wert als Erholungs- und Freizeitfläche. Unter anderem sollen die recht breiten Straßen zu befahrbaren Wegen zurückgebaut und mit spezieller Beschichtung versehen werden – insgesamt würden so an die 1100 Quadratmeter Asphaltflächen entsiegelt, so das Konzept. Ein neuer Rundweg, neue Aufenthaltszonen, Spielinseln und mehr sind vorgesehen. Die Promenade wird renoviert und erhält in Höhe des Freibades Sitzstufenelemente. Zudem sind Neubepflanzungen, neue Bänke, Beleuchtung und mehr vorgesehen.

 

Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 01.05.2019

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